Pressemitteilung
Pressemitteilung

Geibert: Schon wieder wird das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Frage gestellt.

Mit Unverständnis reagierte der Weimarer CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Geibert auf die erneute Ankündigung der Thüringer Staatskanzlei, ein archäologisches Landesmuseum auf dem Erfurter Petersberg zu erreichten. Kulturminister Benjamin Hoff (Linke) hatte zu Wochenbeginn im Rahmen einer Werbeveranstaltung für die Bundesgartenschau für dieses Vorhaben eine Million Euro an Fördergeldern in Aussicht gestellt. „Damit wird unser Weimarer Museum für Ur- und Frühgeschichte wieder einmal in Frage gestellt", so Geibert. Der Christdemokrat erinnerte daran, dass Bodo Ramelow (Linke) Ministerpräsident und Hoffs Vorgesetzter in der Staatskanzle, unmissverständlich erklärt habe, am Weimarer Museumsstandort festhalten zu wollen. Bei einem Besuch im Oktober 2017 ließ er sich Medienberichten zufolge mit der Aussage zitieren, dass es keinen Beschluss gebe, irgendetwas zu verlagern und es auch keine Absicht gebe, dieses zu tun.

„Es befremdet mich ein wenig, dass die Versprechen, die in Weimar gegeben werden, so anders klingen, als die Pläne der Staatskanzlei, die in Erfurt vorgetragen werden", sagte Geibert am Donnerstag. Das sei kein Ausdruck von klarer und ehrlicher Politik. Geibert kündigte an, gemeinsam mit den Weimarern für den Erhalt des Museums zu kämpfen. Auch eine Teilung der ur- und frühgeschichtlichen Schätze Thüringens auf zwei Standorte in zwei Städten komme aus seiner Sicht nicht in Frage. "Das macht als schon im Hinblick auf ein mögliches Ausstellungskonzept keinen Sinn", so Geibert.

Weimar, den 07. Februar 2019

CDU-Fraktion würdigt Ehrenamt von 68 Thüringern

Preisträger aus Weimar

Erfurt - Am Dienstag, den 20. November 2018, ehret die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wieder Bürger aus allen Teilen des Landes für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste um das Gemeinwohl. 68 Thüringerinnen und Thüringer nehmen ihre Auszeichnung im Erfurter Kaisersaal entgegen.

Für ihr ehrenamtliches Engagement werden u.a. Eberhard Neumeyer (Weimar) sowie Dieter Höhnl (Weimar) ausgezeichnet. Der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Geibert hatte beide für die diesjährige Ehrung vorgeschlagen.

Eberhard Neumeyer gründete 1964 den Weimarer Kinderchor „Die Ameisenkinder". Neumeyer war von 1990 bis 1994 Beigeordneter und Kultusdezernent beim Landrat des Landkreises Weimar, gründete 1991 die Weimarer Sektion des Kulturkreises Liechtenstein-Weimar und leitete 1995-2000 das Thüringen-Kolleg Weimar.

Als Leiter des Thüringenkollegs in Weimar konnte er danach Begehrlichkeiten zur Schließung der Einrichtung erfolgreich abwehren. Bis heute ist er als Vizepräsident des Kulturkreises Liechtenstein-Weimar, als Gründungsmitglied der Gesellschaft der Anna-Amalia-Bibliothek, des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums oder der Künstlergruppe Hohenfelden aktiv. Den Großteil seiner Kraft widmet er derzeit allerdings der Planung und Gestaltung der Benefizkonzerte für die Peternell-Orgel Buttelstedt.

Dies sind ist aber nur ein kleiner Teil seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten in Weimar und im Weimarer Land.

Der Vorsitzende des Freundeskreises des Goethe-Museums; Engagement für den Erhalt und Renovierung Weimarer Museen, Dieter Höhnl, wurde ebenfalls für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen.

Unter seiner Leitung und hauptsächlich aufgrund seiner Initiative und seines persönlichen ehrenamtlichen Einsatzes wurde nach der Wende im Jahre 1989 insgesamt ein zweistelliger Millionenbetrag eingeworben, der mithalf, das Gesicht Weimars zu verändern. Dieser konnte angefangen bei der Sanierung des Wieland - gutes in Oßmannstedt über die Bestandspflege im Goethehaus bis zur Beleuchtung des Goethe- und des Schillerhauses – für zahlreiche Projekte zum Erhalt des klassischen Erbes eingesetzt werden.

Erfurt, den 20. November 2018

Weitere Mitteilungen: